
ZDF überträgt TV‑Gottesdienst aus La Porciúncula in Arenal
ZDF überträgt TV‑Gottesdienst aus La Porciúncula in Arenal
Am 19. April überträgt das ZDF eine deutschsprachige Andacht aus der Kirche La Porciúncula in Arenal. Das Pfarrerehepaar Mechels und Braun bereitet einen Gottesdienst unter dem Motto „Schatzsuche auf Mallorca“ vor. Anmeldung vor Ort ab Anfang März über kirche-balearen.net.
ZDF überträgt TV‑Gottesdienst aus La Porciúncula in Arenal
Deutschsprachige Andacht der evangelischen Gemeinde kommt am 19. April ins Fernsehen
Am Sonntag, dem 19. April, um 9:30 Uhr zeigt das ZDF eine deutschsprachige Andacht aus der Kirche La Porciúncula in Arenal. Die Sendung gehört zur Reihe der Fernseh‑Gottesdienste und steht diesmal unter dem Thema „Schatzsuche auf Mallorca“. Ausgerichtet wird die Übertragung von der Deutschsprachigen evangelischen Gemeinde der Balearen; vor Ort gestalten Pfarrerin Martje Mechels und Pfarrer Holmfried Braun die Liturgie.
Für viele in der Gemeinde ist das eine Herzenssache: Es ist das zweite Mal, dass die deutschsprachige Gemeinde eine ZDF‑Übertragung aus Mallorca begleitet — 2003 war die weiße Strandkirche an der Playa de Palma Schauplatz des Fernsehgottesdienstes. Diesmal öffnet die Franziskaner‑Kirche La Porciúncula ihre Türen. Wegen der großen Glasfenster sprechen viele hier von der „Kristallkirche“; das Gebäude steht damit optisch ebenso im Fokus wie die Menschen, die an diesem Tag zusammenkommen.
Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten. Ersten Kontakt gab es im Sommer des vergangenen Jahres; im Herbst reisten die Pastoren zu einem mehrtägigen Vorbereitungstraining nach Berlin, um mit Redakteurinnen und Redakteuren sowie mit dem verantwortlichen Pfarrer für Fernsehgottesdienste, Christof Enders, die Abläufe vor der Kamera zu üben. Anfang des Jahres ist ein technisches Team mit Beleuchtern und Tontechnikern zur Vorbesichtigung geplant, um Lichtverhältnisse, Stromanschlüsse und die Platzierung der Kameras in der Kirche zu testen.
Wer den Gottesdienst live im Kirchenraum miterleben möchte, kann sich voraussichtlich ab Anfang März über die Webseite kirche-balearen.net anmelden. Ansprechpartner vor Ort ist der Franziskaner Padre Jordi, der die Kirche gemeinsam mit der Gemeinde für die Übertragung zur Verfügung stellt. Die Redaktion des Formats wird außerdem kurze Beiträge zur Baugeschichte und Bedeutung der Kirche vorbereiten, damit Zuschauerinnen und Zuschauer außerhalb der Insel einen Eindruck von diesem Ort bekommen.
Eine kleine Szene, die sich beim Spaziergang durch Arenal leicht einfangen lässt: Morgens, wenn die Strandpromenade noch ruhig ist, hört man das Meer, vereinzelte Möwenrufe und den Duft von frischem Kaffee aus den Cafés am Passeig. In solchen Momenten wirkt die Idee, einen Gottesdienst aus der Inselmitte ins bundesweite Fernsehen zu bringen, nicht abgehoben, sondern sehr nahbar — ein Stück Alltag, das geteilt wird.
Warum das gut für Mallorca ist? Eine Fernsehsendung erreicht Menschen, die die Insel sonst nur aus dem Urlaub oder aus Erzählungen kennen. Die Sendung kann zeigen, wie vielfältig die Inselgemeinschaft ist: lokale Kirchenräume, ehrenamtliches Engagement und deutschsprachige Gemeindearbeit gehören ebenso dazu wie die Mallorquinische Nachbarschaft, die beim Vorbereiten mit anpackt. Solche Formate schaffen Sichtbarkeit und erinnern daran, dass Mallorca mehr ist als Postkartenbilder.
Praktischer Ausblick: Wer teilnehmen oder mithelfen möchte, sollte die Anmeldephase Anfang März im Blick behalten und sich über kirche‑balearen.net informieren. Für die Gemeinde ist die Übertragung auch eine Einladung an Nachbarinnen und Nachbarn, Besucherinnen und Besucher: Die Türen stehen offen, drinnen werden Stimmen und Lieder zu hören sein, draußen bleibt genügend Zeit für ein Gespräch bei einem warmen Getränk nach dem Gottesdienst.
Für die Insel ist das eine kleine, feine Gelegenheit, sich von einer menschlichen Seite zu zeigen — nicht laut, eher freundlich und nahbar. Wer an diesem Sonntag den Fernseher einschaltet, kann zwischen Meerrauschen und Glasfenstern ein Stück Mallorca entdecken, das viele hier jeden Tag erleben.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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